Ausstellungen und Vernissagen im Haus der Kirche St. Leonhard / Nürnberg

In Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Leonhard organisiert ein Team aus Ehrenamtlichen der SinN-Stiftung Ausstellungen von Künstlern, die aus der ehemaligen Sowjetunion zugereist sind sowie Ausstellungen zum Thema Russland. Jede Ausstellung wird mit einer Vernissage gefeiert, die musikalisch und kulinarisch, sowie manchmal auch literarisch gestaltet ist.

Bisher wurden folgende Ausstellungen gezeigt:


Februar 2018 - Mai 2018: Ludmila Liberova "Spiel der Phantasie"

Die Grafik ist ein ganz besonderes Genre in der Bildenden Kunst. Sie offenbart ihre volle Schönheit nur dem, der bereit ist, genau hinzusehen und sich mit ihr eingehend zu beschäftigen.



19.01. 2018: Georgi Grigorian "Willkommen in meiner Welt"

Am 7. April 1947 wurde Georgi Grigorian in Batumi in Georgien geboren. Schon in seiner Kindheit malte und zeichnete er gerne. Seit 1995 lebt er in Deutschland und hat nun die Möglichkeit, tagtäglich seinem Hobby nachzugehen. Seither sind mehr als 12 Tausend schwarz-weiß-Zeichnungen entstanden, die sich vor allem mit den Themen "Frieden", "Freiheit" und "Religion" beschäftigen.



06.10. 2017 - 31.12. 2017: Anna Grauer und Annette Schonlau "Farbklänge"

Anna Grauer wurde als als Nachkömmling von deutschen Siedlern in einem Dorf in Kasachstan geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung im Fach Kunstmalerei und Gestaltung in Aktjubinsk. Danach arbeitete sie als Grafikerin und Kunstlehrerin in einer Schule. Seit 1992 lebt sie mit ihrer Familie in Fürth, wo sie seit ein paar Jahren eine eigene Galerie betreibt. Annette Schonlau wurde in Nürnberg geboren. Sie absolvierte ihr Studium an der Akademie Faber Castell in Stein und diverse Seminare, z.B. Öl-Acryl-Zeichnungen bei Prof. Wolf Wrisch , Aqarellmalerei bei Anne Held und Oskar Brunner, Zeichnen von Bewegungen bei Julius Vogel sowie ein Seminar bei Gabriela Gebhard in München.



23.06.2017 - 29.09.2017: Olesya Svirskaja "Bilder wie Träume"

Die Bilder der 1990 in Russland geborenen Künstlerin strahlen Leichtigkeit und den Zauber eines glücklichen Momentes. Diese Anleitung für ein Lächeln besteht aus einer Prise Verträumtheit, einer Hand voll Märchenhaftigkeit, etwas Melancholie und sonnigem Licht.



10.03.2017 - 26.05.2017: Irina Yakunina "Magie der Farben"

Die Künstlerin wurde in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, geboren und kam 2005 nach Deutschland. Sie ist Musikwissenschaftlerin und Pianistin. Seit 2010 malt sie in verschiedenen Techniken.



30.09.2016 - 27.01.2017: Hilda Mildenberger "Wenn ich male, träume ich."

Mit 72 Jahren begann sie zu zeichnen und begab sich damit auf absolutes Neuland. Zuerst benutzte sie den Bleistift, dann auch Buntstifte. Zwei Jahre später ging sie dazu über, mit Aquarellfarben zu malen und nahm Malunterricht. Heute ist das Malen und Zeichnen ein Mittelpunkt in ihrem Leben und immer wieder Anlass, sich mit Nachbarn und Verwandten zu treffen und zu beraten.



Oktober - Dezember 2015: Ljudmila Kuschnir, Genrieta Margulis, Tatjana Schneider, Irina Trautwein, Irina Tukkaeva, Ina Wasilenko "Farbenfroher Reigen"

Regelmäßig treffen sie sich, um zu malen, sich gegenseitig zu inspirieren und zu beraten. Einige der Damen malen schon seit langem, andere haben erst nach dem Berufsleben ihre neue Profession entdeckt. Ihre Sujets, Maltechniken und Bilder sind so unterschiedlich wie ihre Lebensläufe, ihr Alter und ihre Berufe.



Mai - Juli 2015, Elena Citron "Licht der Welt"

Die russischstämmige Künstlerin Elena Citron wurde 1973 in St. Petersburg geboren, wo sie die Jugendmalschule mit Auszeichnung abschloss und dann ein Architekturstudium begann. Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland setzte sie das Studium in Hannover fort. Im Haus der Kirche zeigte Elena Citron Landschaften, Architektur und Stillleben in Öl, Acryl, Aquarell und Tempera.



Januar - April 2015 Ludmilla Liberova "Tanzende"

Die Tuschezeichnungen von Ludmilla Liberova zeigen nicht nur lebensvolle Schwünge, Dynamik und Lebenslust, sondern kommen auch mir einem gewissen Augenzwinkern daher. Ljudmilla Liberova entwarf und konstruierte nach dem Kunststudium Möbel und arbeitete 15 Jahre lang als Lehrerin für darstellende Kunst. In Deutschland beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Stilleben. In St. Leonhard zeigt sie nun einen ganz anderen Teil ihres Schaffens.



Mai - Juli 2014: Anna Grauer "Lichtblicke"

In Farbigkeit und Transparenz ihrer Bilder spiegeln sich Lebenslust und Neugier, die die 1962 in Kasachstan geborene Künstlerin durch ihr Leben begleiten. Nach einer Ausbildung im Fach Gestaltung arbeitete Sie als Grafikerin und Lehrerin an einer Schule. Nach der Übersiedlung nach Deutschland im Jahr 1992 arbeitet sie im Verkauf eines großen Möbelhauses und malt in ihrer Freizeit.



Dezember 2012 - März 2013: Alexander Bruch "St. Leonhard in Nürnberg"

Alexander Bruch wurde 1971 in Tscheljabinsk (Russland) geboren. Der studierte Maschinenbauer und Betriebswirt arbeitet seit 2000 bei der GfK in Nürnberg. Schon als Kind lernte er von seinem Vater das Fotografieren und die Laborarbeit. Seitdem ist Fotografieren seine Leidenschaft. Seine Themen sind Menschen, Landschaften und Architektur.



Oktober - Dezember 2012: Waldemar Weimer "Blätter und Bilder"

Waldemar Weimer wurde in Usbekistan geboren, mit 15 Jahren besuchte er die Berufsschule für Künste, mit 18 Jahren die Kunstmalerschule im russischen Tscheljabinsk. Als er nach Abschluss seiner dreijährigen Miitärzeit am Anfang der 1990er Jahre nach Hause zurückkehrte, gab er die akademische Landschaftsmalerei auf und experimentierte mit Herbstlaub. Damit begann sein Weg in die abstrakte Malerei.



November 2011 - Januar 2012: Vladimir Karius "Geschichten in Farbe"

Vladimir Karius wurde 1958 in Barnaul/ Russland geboren. Der studierte Architekt und Formgestalter ist als Bildhauer und Maler künstlerisch vielfältig und experimentierfreudig. In St. Leonhard zeigte er Miniaturen und gemalte Geschichten, die zuweilen auch drei-dimensional ausgestaltet sind.



Mai 2011 - Juli 2011: Ljudmilla Liberova "Geh aus mein Herz …"

Ljudmilla Liberova entwarf und konstruierte nach dem Kunststudium Möbel und arbeitete 15 Jahre lang als Lehrerin für darstellende Kunst. In Deutschland beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Stilleben.



Februar 2011 - April 2011: Ulrich Rau "Ferne – Sibirien – Heimat"

Ulrich Rauh, Bilder einer Reise und Rebecca Kirchmann, Texte über Sibirien. Die Russlanddeutsche, Maria Gorelova, begleitete eine Reisegruppe durch Sibirien. Für Sie war es ein Besuch in ihrer alten Heimat – für die Gruppe eine Reise in ein fernes Land. Einer der Mitreisenden, Ulrich Rauh, fotografierte.



Oktober 2010 - Januar 2011: Michail Salomonov "Diesseits und Jenseits, Bilder zu biblischen Themen"

Michail Salomonov schloss 1969 in Moskau sein Kunststudium ab. Seit 1985 ist er Mitglied der International Federation of Artists der UNESCO. Seine Werke sind weltweit in Ausstellungen und Galerien zu sehen.



Dezember 2009 - März 2010: Andrij Cherkasov "Kirchen, Türen und Tore"

Andrij Cherkasov absolvierte in seiner Heimatstadt auf der Krim ein Musikstudium und wurde in Nürnberg zum Organisten ausgebildet. Sein künstlerisches Schaffen begann er in Deutschland.





Ansprechpartner

Dr. Sabine Arnold

Projektleiterin „Aussiedlerseelsorge“ der SinN-Stiftung, Dekanatsbeauftragte

Dr. Sabine Arnold, Historikerin und Slavistin. 1990 bis 1994 arbeitete sie wissenschaftlich und journalistisch in Moskau. Nach einigen Jahren journalistischer Tätigkeit für ARTE und Deutschlandfunk leitet sie seit 2007 die Arbeit mit russischsprachigen Zuwanderern bei der SinN-Stiftung Nürnberg.

„Kriege und Terrorerfahrungen des 20. Jahrhunderts haben bei uns und unseren ehemaligen Feinden Narben hinterlassen. Die Aussiedlerseelsorge wendet sich dem Einzelnen zu und schlägt Brücken zwischen den Nationen. Sie ist Friedensarbeit – in der historischen Rückschau genauso wie mit dem Blick nach vorn.“

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